Stellen wir uns der Gelegenheit 

Ziehe ich die Situation in der externen Welt in Betracht, so kommt mir eine kurze Geschichte über eine sehr gesegnete Person in den Sinn, die für Sie interessant sein könnte. Diese Person ist eine Dame, die ein neues Herz bekam. In dieser pandemischen Welt. Der glückliche Teil der Geschichte ist der, dass irgendwo da draußen eine inspirierende Seele deren Organ aus freiem Willen spendete um das Leben eines anderen durch deren Ableben zu retten.

Diese Geschichte sollte nicht nur die Wichtigkeit von Organspenden hervorheben, es sollte auch ein Tribut an die moderne Medizin und den unglaublich talentierten, sozialen, engagierten Gesundheitsprofessionellen. Außerdem hilft es vielleicht auch, das was gerade in dieser Welt passiert in eine andere Perspektive zu bringen. Dadurch entstehen vielleicht hilfreiche Gedanken wie Sie gestärkt durch diese herausfordernden Zeiten kommen.

Es war einmal...

…eine junge Frau, die das Leben vollstens genoβ und lebte. Sie sog die Schönheit dieser Erde mit allem das sie bieten mit allen Sinnen ein. Bis eines Tages, sie langsam krank wurde und all Ihre Vitalität verlor.

Nach ausgiebigen, über Jahre hinweg streckende Untersuchungen stellte sich heraus, dass ihr Geburtsherz so hart gearbeitet hat, um all die Liebe zu geben die es konnte, dass es ausgeleiert war und ultimativ brach.

Jahrelang lebte sie weiter so sehr sie konnte, aber es war alles harte Arbeit und sehr limitiert in was sie tun konnte bevor sie ermüdete. Die Ärzte versuchten die Situation mit traditionellen Medikamententherapien in den Griff zu bekommen. Leider musste ihr Kardiologe ihr eines Tages die Mitteilung machen, dass es an der Zeit sei an das Ersetzen des Herzens zu denken. Die junge Frau war sich nicht sicher was sie recht mit dieser Information tun sollte. Es dauerte lange Zeit und viele Nachforschungen um herauszufinden, was das genau bedeutete und darüber nachzudenken was die junge Frau wirklich wollte.

 

Sie war sehr glücklich mit sich selbst, dem Leben das sie geführt hat und was sie in dieser Zeit erreicht hat. Sie hatte eine wundervolle, unabhängige Familie und liebevolle Beziehung. Alle lebten ein recht glückliches Leben. So nahm sie an, daβ wie alles im Leben, auch ein Ende für ihres vorgesehen ist und es vielleicht nun bald an der Zeit ist. Sie kam zum Entschluβ: was sein soll, soll sein….. Schicksal.

Sie war des Lebens und Kämpfens müde. Das trieb ihr Denken weg davon die Operation zu haben. Ihr Kardiologe ließ allerdings nicht locker und bat sie ihr wertvolles Leben nicht einfach so weg zu werfen. Er bat sie zumindest zu einer Untersuchung mit dem Transplantationsspital und Team vorzunehmen, an die er die junge Frau in der Zwischenzeit empfohlen hatte.

Seine ethische Verantwortung als ihr Arzt und sein Respekt für die junge Frau trieb in dazu sie dem beste Herztransplantationszentrum im Lande anzuvertrauen. Er bat sie zu versprechen den Termin wahr zu nehmen, wenn dieser kommt und zu hören was das Team dort zu sagen hat.

Die junge Frau versprach das zu tun. Sie lies alle Tests machen, traf das Team und sprach mit Menschen, die ein Herz erhalten haben und auch mit jenen, die eines spenden.

Die Menschen, die sie traf und all die Informationen die sie erhielt füllten Sie mit Demut. Demut über das Mitgefühl und die Empathie ihrer Mitmenschen. Demut auch über die Fortschritte in der Medizin, der Technologie, dem unglaublichem Engagement, Talent und der emotionalen und intellektuellen Großartigkeit des Transplantationsteam.

Diese Menschen retten täglich Leben!

Sie behandelten sie wie einen ihrer Familienmitglieder, auf Augenhöhe und mit einer Aufrichtigkeit die ehrlich und fürsorglich landete. Niemals narzisstisch, niemals sagten sie ihr sie musste dies oder jenes tun… sie hörten zu, erlaubten Raum und erlaubten der jungen Frau ihre Entscheidungen frei zu treffen. Sie verlies das Zentrum mit den Erfahrungen einer recht anderen Perspektive und neu gefundenen Stärke. Noch immer nicht total überzeugt, aber einen weiten Weg hin dazu bald eine Entscheidung treffen zu können.

Bis eines Tages, als sie mit ihren Lieben darüber sprach, was sein wird wenn sie nicht mehr da ist, wurde ihr klar wie egoistisch ihr Denken doch war. Wie es sich herausstellte, waren da einige Dinge, in denen sie noch immer ihren Sinn und Zweck finden konnte um noch etwas Zeit auf diesem Planeten zu verbringen. Nicht nur das sondern dadurch vielleicht auch zum größeren Gut der Gesellschaft etwas beitragen zu können. Das gab ihr genügend Sinn für das weitere Bestehen.

Das war der Punkt an dem sie entschied die Operation zu machen und diese lange Reise anzugtreten. Wider Erwarten passierte dann alles ganz schnell. Die Reise der Genesung war nicht einfach und bespickt mit vielen Hürden. Sie wusste, als sie die Entscheidung traf, das das Leben eines Transplantationspatienten immer eine unvorhersehbare Reise bedeutet.

 

 

Es gibt keine Gewiβheit und viele Risiken. Ein kleines bisschen wie COVID 19 oder die Rezession, die wir im Moment hier in dieser Zeit erfahren.

Ihre Familie, Freunde und Netzwerk waren alle für sie da. Das überforderte sie oft mit Dankbarkeit und Demut. Diese Menschen teilten einfach deren Liebe und Respekt und das war unglaublich machtvoll.

Jede Minute des Tages bietet eine neue Gelegenheit.

Eine neue Gelegenheit die Welt in all ihrer Schönheit in Dankbarkeit wahr zu nehmen. Eine neue Gelegenheit das Mitgefühl, die Empathie, Liebe und Fürsorge, die sie während ihrer Reise so reich erfahren durfte, zurück zu geben. Indem sie einfach ihre Erfahrungen mit anderen teilt, um den Menschen zu helfen, die beste Version deren selbst sein zu dürfen um die Welt mit ihren Menschen einen glücklicheren Platz zu machen.

Sie hat gelernt, trotz allen Widerstandes der Herausforderungen die sie sich stellen musste, dass sie darauf vertrauen konnte, daβ die Dinge sich so entwickeln, wie man sie sich vorstellt. Solange sie gleichzeitig  weiterhin an ihrer eigenen Geisteshaltung, ihrer Selbsterkenntnis und der eigenen Evolution arbeitete. Dabei nicht zu vergessen wie wichtig darin die mentale Stimulation, Resilienz, gesunde Ernährung, eine Aufgabe bzw ein Sinn, gesunde Grenzen, klare Kommunikation, Energie Arbeit und Bewegung sind.

Wundern Sie sich nun, wieso dieses Jahr meinen Glauben in die Menschheit wiederherstellte?

Diese Geschichte war nur möglich weil jemand aus dem Grunde seines Herzens entschieden hat, eine Legende in Form einer Organspende zu hinterlassen und damit einem anderen Leben eine weitere Chance zu geben!   

Dann sind da noch diese Menschen, die Treuhandfonds gründen, der all die Notwendigkeiten, die dazu gebraucht werden zu finanzieren und die an die Macht der Medizin, der Wissenschaft und Entwicklung glauben und an die Gesellschaft auf ihre Art zurückgeben wollen. Dadurch erlauben sie auch den Experten und andere, die dafür arbeiten Menschen das Leben zu retten. All die harte Arbeit der Gesundheitsprofessionellen, die Tag für Tag, unermüdlich alles geben.

Ohne diese Handlungen von menschlicher Großzügigkeit wurde diese Geschichte schon vor langer lange Zeit beendet worden.

Wenn das nicht genug Grund dafuer ist den Glauben an die Menschheit wieder herzustellen, dann frag ich mich, was sonst!

Ich frag mich: Was werden Sie von dieser kleinen Geschichte mitnehmen, um diese herausfordernen Zeiten für sich selbst und Ihren Lieben zu meistern?

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